Freitag, 22. April 2011

"Lichtblick 2.0" (Christian Friege) - re:publica XI

Als Partner der "re:publica XI" durfte GF Christian Friege der Lichtblick AG einige Worte an uns richten. Nach Angst-Exposition mit Fukushima & Co. - die Öffentlichkeitsarbeit würde auch ohne dieses Szenario wunderbar funktionieren - kam er dann auch gleich zur Sache.

Anbei seine Thesen zu "Wie Schwärme Marken, Märkte und Machtgefüge verändern":
  1. Märkte sind Gespräche - aber: Viele Unternehmen lassen nicht mit sich reden,
  2. Kunden definieren Marken - und zwar im Web-Gespräch,
  3. wirtschaftlicher Erfolg im Zeitalter 2.0 basiert auf Glaubwürdigkeit - aber: glaubwürdig ist nur, wer Ökonomie und Nachhaltigkeit konsequent verbindet,
  4. parallel zur Demokratisierung durch Web 2.0 demokratisiert sich die Energieerzeugung: Aus Verbrauchern werden Erzeuger (Stichwort: ZuHauseKraftwerk),
  5. intelligentes Energiemanagement ist entscheidend für die Energiewende. Aber Vorsicht: "smart energy" ist heute oft ein Marketing-Gag (Stichwort: greenwashing),
  6. Web 2.0 kann die Energiewende kritisch begleiten - und vor allem: Beschleunigen!
Meine Meinung: Viele Kunden sind (noch) nicht dialogfähig und -willig. Das Web 2.0 ist ihnen fremd. Es liegt nun an uns "Digital Natives", die "Digital Immigrants" an die Hand zu nehmen und sie mit den neuen medialen Möglichkeiten vertraut zu machen.

P.S. Die Mitarbeiter/innen bei Lichtlick dürfen offiziell bloggen: Ich gratuliere!

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