Montag, 31. Januar 2011

3 Fakten zur "nicht-gewerblichen öffentlichen Vorführung"

Heute Morgen erreichte mich eine eMail, in der Hintergründe zur Aufführung eines Kinofilms in einem öffentlichen Gebäude (z.B. Kirche, Gemeindehaus, Schule u.a.) abgefragt wurden. Ja - das geht, man sollte nur folgende rechtlichen Rahmenbedingungen beachten:

1. Das Aufführen einer DVD aus dem Privatarchiv ist nicht möglich. Diese DVDs sind lediglich zur privaten Vorführung lizenziert. Diesem Vertrag hat der Käufer/ die Käuferin der DVD mit dem Kauf zugestimmt,

2. eine Aufführung eines Films ist über die Lizenzierung einer "nicht-gewerblichen öffentlichen Vorführung" durch einen entsprechenden Lizenzgeber möglich. Dies sind in Deutschland u.a. Medienstellen, die BJF-Clubfilmothek oder auch der Warner Brothers Filmkatalog. Bei der Lizenzierung sollte man sehr genau die Verleihbedingungen studieren. Öffentliche Werbung für die Filmvorführung ist nicht gestattet - dies bleibt den Kino- und Videothekenbetreibern vorbehalten. Ebenso darf man zur Refinanzierung der Ausgaben keinen Eintritt verlangen

3. und schließlich gibt es da noch die GEMA. Die GEMA kümmert sich um die finanziellen Belange der Filmkomponisten. Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Website der GEMA.

Sollten Sie diese rechtlichen Rahmenbedingungen beachten, dürfte der Filmvorführung nichts mehr im Wege stehen.

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