Freitag, 30. Juli 2010

FSK-Prüfung beim "Media Markt"

Das folgende ist mir heute wirklich passiert: Ich gehe als volljähriger tv-serien-affiner Konsument zum "Media Markt", um die 1. Staffel von "Desperate Housewives" für einen Schnäppchenpreis käuflich zu erwerben.

Frage des Kassierers: "In welchem Jahr sind Sie geboren?" - Ich: "Wie bitte?" - Kassierer: "Wir müssen seit 1. Juli 2010 eine FSK-Prüfung vornehmen: Werden Sie diese DVD verschenken?" - Ich: "Nein - die ist für mich!" - Kassierer: "Gut. Bei FSK 12 müssen wir Sie lediglich fragen - bei FSK 18 müssten wir dann noch Ihren Personalausweis sehen." - Ich: "Ich bin Jahrgang 1979 - reicht das!" Der Kassierer quittiert die FSK-Prüfung auf dem Kassenzettel:




Genau nebenan gibt es den "Müller" - auch hier verschlägt es mich in meiner Schnäppchen-Jagd und ich werde auch fündig: die ersten beiden Staffeln von "Lost" (FSK 18!!!). Ich gehe zur Kasse - bezahle - keine FSK-Prüfung! Ich kläre auf, da ich ja jetzt meinen Personalausweis vorweisen müsste. Kassiererin: "Ist mir nicht bekannt, aber ich gebe es weiter!" und dann ergänzt Sie: "Anstelle von nem Stempel bekommen Sie bei uns einen Gutschein auf Ihrem Bon!"


Wie kann man Kaffee bei "Starbucks" umtauschen?

Ganz einfach: Siehe Kassenbon, den ich vorgestern im Nürnberger "Starbucks" gemeinsam mit dem frischen Kaffee erhalten habe:


Donnerstag, 29. Juli 2010

Was gehört ins Impressum?

Immer wieder stehen Webmaster vor der kniffligen Frage: Was gehört an Daten ins Impressum? Ein Blick ins Gesetz liefert meistens die Antworten (inkl. der Erkenntnis, dass die Angabe der Steuernummer nie verlangt wurde bzw. verlangt wird!).

Zur Zeit sind drei gesetzliche Quellen relevant:
Oft vergessen wird "bei erlaubnispflichtigen Tätigkeiten Name und Anschrift der zuständigen Behörde" und "falls eine Berufshaftpflichtversicherung besteht, Angaben zu dieser, insbesondere den Namen und die Anschrift des Versicherers und den räumlichen Geltungsbereich."

Also Impressum checken und Rechtssicherheit genießen!

Dienstag, 27. Juli 2010

Welcher YouTube-Producer-Typ bist Du?

Im Bewegt-Bild-Markt bewegen sich z.Zt. drei Marktteilnehmer: die „Schülerproduzenten“ - die „alten Produzenten“ - die „neuen Produzenten“.

Typ A) Echte „Schülerproduzenten“ sind subjektive Experten in ihrem Content-Bereich. Sie investieren eine Menge Ressourcen (Zeit und Geld) für ihr Thema und produzieren Content - meist ohne ein Rechte- und Lizenzbewusstsein.

Typ B) Die „alten Produzenten“ sind erst einmal keine Experten im jeweiligen Content-Bereich. Sie haben ein Finanzierungsdenken: Wie hoch sind die Kosten? Wie lässt sich das Finanzieren? Gibt es einen Auftraggeber? Hier werden Ressourcen erst freigegeben, wenn die Finanzierung gesichert ist. Um das Risiko zu minimieren werden alte bekannte Produktstrukturen eins zu eins ins Web übertragen (siehe Mediatheken von ARD und ZDF).

Typ C) Die „neuen Produzenten“ sind eine Mischung aus den oben beiden Marktteilnehmern: Sie bringen Leidenschaft für ein inhaltliches Thema mit, die Ressourcen und ein geerdetes Honorardenken. Da über das Internet die Vertriebskosten wegfallen, fallen lediglich die Produktionskosten an. Die „neuen Produzenten“ beobachten den Bewegt-Bild-Markt sehr genau und sind inhaltlich sehr experimentierfreudig. Das Optimum ist eine Refinanzierung der Produktionen für den Kunden über das Internet.

Ich gehöre dem "Typ C" an! Schon vor meinem Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg habe ich mit dem Sammeln von Erfahrung als Producer im Bewegtbild-2.0-Sektor angefangen.

Samstag, 17. Juli 2010

Ein Zwischenruf zu "Lokale Blogs als Chancen erkennen"

TENDENZ 2.10, das Magazin der Bayrischen Landeszentrale für neue Medien beleuchtet das Thema "Journalismus unter Zugzwang - Medien im Zeitalter des sozialen Netzes". Im Leitartikel von Ulrike Langer wird u.a. das Thema "Lokale Blogs als Chancen erkennen" behandelt: www.blm.de/apps/documentbase/data/pdf1/Titelthema.pdf

Ein Zwischenruf

Ein "lokaler Blog als Chance" macht nur dann Sinn, wenn er die Zielgruppe zusammenführt, d.h. die Heimatverbundenen vernetzt. Das Zusammenführen sollte Offline wie Online erfolgen. Dies beinhaltet ebenfalls eine geduldige Vermittlung von Medienkompetenz in Sachen "Was ist ein Blog überhaupt?". Vielen ist Papier (Zeitung etc.) als bekanntes Medium vertraut. Online-Wege der Öffentlichkeitsarbeit sind Neuland für viele Vereine, Institutionen und Behörden. Hier heißt es zu sensibilisieren!

Eine bloggende Fundamental-Opposition, die anprangert und denunziert, wird sich Chancen auf eine stetig wachsende Reputation verbauen. Auf lokaler Ebene bleibt man als Blogger nicht anonym, sondern trifft seinen "Gegner" spätestens im Supermarkt.

Man muss nicht immer einer Meinung sein! Ein Forum zum fairen Gedankenaustausch wäre die Chance für einen Blog (inkl. seiner Kommentarfunktion). Wer sich nicht an der Diskussion im Netz beteiligen möchte, kann sich diese Freiheit nehmen. Journalistische Fundamental-Opposition, die den lokalen Mitbewohnern die Freiheit auszureden versucht, hätte lediglich das Niveau eines tratschenden Kaffeekränzchen bzw. anschwärzenden Leserbriefs.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Toiletten-Spiegel-TV




Da geht man in Radolfzell in einem Restaurant auf's Klo und begegnet beim Händewaschen einem "Toiletten-Spiegel-TV". Durch dieses WC-Entertainment dauerte das Händewaschen länger als die Toilette selbst!?!