Sonntag, 9. Mai 2010

Die "Demokratie-Krise"

Liebe Politiker,

als politisch Interessierter verfolgte ich gerade die ersten Prognosen und Hochrechnungen aus NRW - als GEZ-Zahler auf den von mir gesponserten Kanälen. Und was musste ich feststellen: die "Nichtwähler-Partei" stellt die stärkste Fraktion - mit ganzen 41 % - in Bochum sogar mit 60,2 %.

SCHNITT - Kraft & Co. lassen sich von ihren Parteien feiern. Mal wieder zeigt sich, dass am Wahlabend die Parteien nicht für ihre Wählerinnen und Wähler da sind, sondern für den politischen Lebenslauf der Kandidatinnen und Kandidaten. Demut und Dankbarkeit, anstelle von Parolen würde ich via ARD und ZDF gerne sehen!

Nach Finanz- und Griechenland-Krise rufe ich hiermit die Demokratie-Krise aus! Es wird an der Zeit, dass man auf die Nicht-WählerInnen aktiv zugeht und sich nicht hinter Vorwürfen verschanzt. Hierzu sollte der gesamte politische Apparat mobilisiert werden - sonst können wir die deutsche Demokratie gleich auf's Abstellgleis schicken und hoffen, dass es keiner mitbekommt - außer vielleicht eine kleine facebbook-Gruppe mit den Namen "Ich geh zur Wahl!".

gez. Ulli Naefken