Dienstag, 27. Juli 2010

Welcher YouTube-Producer-Typ bist Du?

Im Bewegt-Bild-Markt bewegen sich z.Zt. drei Marktteilnehmer: die „Schülerproduzenten“ - die „alten Produzenten“ - die „neuen Produzenten“.

Typ A) Echte „Schülerproduzenten“ sind subjektive Experten in ihrem Content-Bereich. Sie investieren eine Menge Ressourcen (Zeit und Geld) für ihr Thema und produzieren Content - meist ohne ein Rechte- und Lizenzbewusstsein.

Typ B) Die „alten Produzenten“ sind erst einmal keine Experten im jeweiligen Content-Bereich. Sie haben ein Finanzierungsdenken: Wie hoch sind die Kosten? Wie lässt sich das Finanzieren? Gibt es einen Auftraggeber? Hier werden Ressourcen erst freigegeben, wenn die Finanzierung gesichert ist. Um das Risiko zu minimieren werden alte bekannte Produktstrukturen eins zu eins ins Web übertragen (siehe Mediatheken von ARD und ZDF).

Typ C) Die „neuen Produzenten“ sind eine Mischung aus den oben beiden Marktteilnehmern: Sie bringen Leidenschaft für ein inhaltliches Thema mit, die Ressourcen und ein geerdetes Honorardenken. Da über das Internet die Vertriebskosten wegfallen, fallen lediglich die Produktionskosten an. Die „neuen Produzenten“ beobachten den Bewegt-Bild-Markt sehr genau und sind inhaltlich sehr experimentierfreudig. Das Optimum ist eine Refinanzierung der Produktionen für den Kunden über das Internet.

Ich gehöre dem "Typ C" an! Schon vor meinem Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg habe ich mit dem Sammeln von Erfahrung als Producer im Bewegtbild-2.0-Sektor angefangen. Die ersten Werke sind Teil des Showrooms unter www.uLNaSTUDIOS.com/showroom.

1 Kommentare:

  1. Trend-Studie: Infomarketing via Bewegtbild gefragt wie nie

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    http://bit.ly/9Sda6M
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    Deutschland ist im „Rich-Media-Content“ immer noch ein Nachzügler

    Die Großzahl der Deutschen ist täglich im Web und informiert sich dort über das Zeitgeschehen. Auch Filme, Serien, TV und Radio sind begehrte Inhalte, die von rund einem Viertel aller Bundesbürger regelmäßig im Internet genutzt werden. Dies geht aus dem "Marketers & Consumers, Digitale & Connected"-Report 2009 des Interactive Advertising Bureau (IAB) Europe in Kooperation mit InSites Consulting hervor. Die Basis der Studie bilden 32.000 Teilnehmer aus 16 europäischen Ländern.

    Zudem verkündet der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), der das IAB Europe in Deutschland vertritt, dass Bewegtbild-Inhalte im Internet von Seiten der Anbieter weiter ausgebaut werden, um der stärker werdenden Nutzung des Internets als Unterhaltungsmedium zu begegnen. Deutschland ist im Vergleich zu seinen Nachbarländern auf diesem Gebiet jedoch ein Nachzügler.

    Im Bereich Online-Werbung versucht die Studie zu ermitteln, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit die Werbung als attraktiv wahrgenommen wird. Rund 60 Prozent der Befragten ist es am wichtigsten, dass Online-Werbung "interessante Informationen" liefert, etwa jeder Zweite befindet die kreative Umsetzung für besonders wichtig und für rund 40 Prozent spielt der Unterhaltungswert von Online-Werbung eine große Rolle.


    Quelle: horizont.net, 15.03.2010

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